Schon als Teenager (*1970) bin ich mit Fotoapparaten durch die Gegend gezogen und habe geknipst, was mir gefiel.Autor

Schwarz-Weiß habe ich sogar damals selbst entwickelt und Fotos belichtet. Das Badezimmer diente mir als Dunkelkammer.

Die Ausrüstung von damals gibt es heute nicht mehr, bis auf ein paar Entwicklerschalen.

Mein ganzer Stolz damals war eine Praktica-Spiegelreflexkamera für Kleinbildfilm. Sie war komplett manuell, hatte aber schon einen elektronischen Belichtungsmesser, sehr hilfreich. Ich meine es war eine MTL50, mit einer recht großen 6V-Batterie...

Vor Jahren habe ich sie verkauft, bin auf digital umgestiegen und meinte sie nicht mehr zu brauchen. Ich fand das faszinierend, die gemachten Bilder sofort im Kamerabildschirm betrachten zu können. Das passte damals auch sehr gut, weil ich ab dem Jahr 2000 begann alte Sachen via internet zu verkaufen.

Ich wollte nie mehr langweilig analog fotografieren!

 

Heute sehe ich das anders. Digitale Bilder wollen auch aufs Papier gebracht werden. Und genau da ist das Problem. Auch digitale BIlder wollen ausgedruckt werden. So kam es, dass ich von der Zeit nur digitale Bilder von schlechter Qualität habe. :-(

Aus Kostengründen nutze ich erst digitale Kompaktkameras und seit November 2016 endlich eine Spiegelreflex (DSLR). Es ist eine ältere Canon EOS 400D, erstmal zum Lernen. Das ging mit dieser Kamera hervorragend.

Eine alte Revueflex TL25  (Pentacon) mit 50mm f:1,8 Revuenon habe ich reaktiviert und auch den alten Fehler bei der Bildbelichtung gefunden: Die Dichtung am Scharnier vom Rückdeckel hatte sich aufgelöst und somit Licht eingelassen.
Jetzt fotografiere ich wieder analog, da es ja tatsächlich noch Filme zu kaufen gibt. :-)

Mit dem Smartphone fotografiere ich inzwischen auch sehr viel. Zumindest tagsüber macht es zufriedenstellende Bilder.

Doch die Kompaktkameras sind im Moment noch etwas besser...

Im Einsatz

Aufgenommen mit einer Canon Powershot A630. Das Stativ auf dem Bild ist inzwischen defekt und geht nur noch für zuhause.